In leichter Abwandlung der etwas provokanten Frage eines großen schwedischen Möbeldiscounters, fragen sich viele Mieter heutzutage ” lebe ich schon im Eigentum oder wohne ich noch zur Miete” ?

Mietkosten in Stuttgart, Quelle: Wikipedia
Nun, diejenigen, die den Sprung in die eigenen 4 Wände noch nicht geschafft haben müssen sich zwangsläufig mit ständig steigenden Mietpreisen auseinandersetzen. Zwar sind die Mieten in den letzten Jahren nicht überproportional zur Lebenshaltung gestiegen, jedoch kein Mieter wird sich über Mietpreissteigerungen freuen, wenn sie auch noch so klein sind!
Mietpreise in Stuttgart
Das seit Jahrzehnten vorhandene Nord-Südgefälle, hat sich schon immer bei den Mietpreisen niedergeschlagen. So sind die Mietpreise auch 2011, beispielsweise in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart um 3,8% gestiegen. Zum ersten Mal wurden hier die Mietpreise auch unter dem Aspekt energetischer Sanierungskonzepte beurteilt. Continue reading “Mietpreise in Deutschland” »
Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um im Alter damit den Lebensunterhalt zu bestreiten. Zwar bleibt eine gewisse Grundsicherung erhalten, doch dies bedeutet in der Regel eine Rente auf Hartz-IV-Niveau. Um dem entgegen zu arbeiten, unterstützt der Gesetzgeber den Aufbau von Vermögen für das Alter durch verschiedene Förderkanäle. Eines dieser staatlich geförderten Produkte ist die sogenannte Betriebliche Altersvorsorge.

betriebliche Altervorsorge, Quelle: Wikipedia
Prinzip der Betrieblichen Altersvorsorge (bAV)
Wie der Name schon sagt, kann eine Betriebliche Altersvorsorge nur über den Arbeitgeber bei einem Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden. Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet seine Mitarbeiter über die Möglichkeit der Betrieblichen Altersvorsorge aufzuklären. Der Abschluss einer solchen Vorsorge steht jedem zu, der sich außerhalb der Probezeit befindet. Dies gilt sowohl für Voll- und Teilzeitbeschäftigte als auch für Mini-Jobber. Allerdings hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, den Anbieter vorzuschreiben.
Bei der Betrieblichen Altersvorsorge wird ein Teil des Brutto-Einkommens auf ein spezielles Vorsorgekonto direkt über den Arbeitgeber eingezahlt. Die daraus resultierende, legale Absenkung des Bruttos sorgt dafür, dass weniger Steuern und Sozialabgaben zu zahlen sind. Sollen zum Beispiel 220€ gespart werden, trägt der Arbeitnehmer nur ungefähr die Hälfte dieses Betrages selbst. Der Restbetrag wird durch die Erleichterung bei den Steuern und Sozialabgaben finanziert. Continue reading “Die betriebliche Altersvorsorge” »
Für jeden Menschen ist das Thema Renten, ab dem Beginn der Erwerbstätigkeit von hoher Bedeutung. Doch leider meist auch ein unangenehmes. Deutschland verfügt zur Zeit über ca. 25 Millionen Rentenempfänger (Deutsche Rentenversicherung). Dagegen stehen 42,9 Millionen Erwerbstätige, die in die Rentenkassen einzahlen. Schon heute wird weniger in die Kassen eingezahlt, als benötigt wird um den Rentenbedarf zu decken. So zahlt der deutsche Staat heute schon knapp 60 Milliarden Euro an Zuschüssen in die Rentenkassen.

Formen der Altersvorsorge, Quelle: Wanderlinse via Flickr
Aber wo kommen diese her? Meist aus Steuereinnahmen, die vom Arbeitnehmer getragen werden müssen. Nun ist seit mehreren Jahren bekannt, dass die Deutsche Bevölkerungspyramide von einem demographischen Wandel geprägt ist. So wird im Jahr 2050 das Verhältnis Arbeitnehmer zu Rentner, eins zu eins sein. Daher wird noch weniger Geld in den Rentenkassen sein und die gesetzlichen Leistungen so gering ausfallen, dass die Erhaltung des Lebensstandards nicht mehr gegeben ist.
So titelt Der Tagesspiegel bereits 2005: „2050 droht Rente auf Sozialhilfeniveau“. Daher ist es heute enorm wichtig, eine private oder betriebliche Vorsorge in Form einer Rentenversicherung zu treffen und wird deshalb vom Deutschen Staat gefördert.
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Steuervergünstigungen für Studenten, Quelle: Abizern via Flickr
Studieren war noch nie so beliebt, wie in den letzten vier Jahren. Über 2.2 Millionen studierwillige sind aktuell im Jahre 2011 (10% Studierende aus anderen Staaten) in der gesamten Bundesrepublik zu finden. Durch die zahlreichen Änderungen der letzten Jahre und der teilweise zu zahlenden Studiengebühren (Ausnahmen: Baden-Württemberg, Berlin, Brandburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) sind Studenten aber auch wie nie belastet.
Bei den ohnehin klammen Möglichkeiten eines Studenten ist es umso wichtiger aller steuerrechtlichen Möglichkeiten konsequent zu nutzen sowie mögliche Fördermittel, die durch den Staat oder andere Institutionen vergeben werden. Doch welche Möglichkeiten bestehen hierbei tatsächlich für den Studenten?
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Versicherungen gibt es für so ziemlich jede Lebenslage. Dabei wird jedoch unterschieden zwischen Personen- und Sachversicherungen. Bei Personenversicherung liegt die Absicherung der Person im Vordergrund, bei Sachversicherungen wird eine Sache oder Gegenstand versichert. Zusätzlich besteht bei den meisten Versicherungsarten kein Versicherungszwang, sondern die versicherte Person entscheidet sich selbst für den Abschluss einer Versicherung.

Welche Versichrung ist notwendig?, Quelle: I am marlon via Flickr
Grundsätzlich wird jedoch dazu geraten, eine Grundabsicherung in Form von Versicherungen abzuschließen. Darunter zählen die Haftpflichtversicherung, die Autoversicherung sowie die Wohngebäudeversicherung bei Vorhandensein von Wohneigentum, bei den Personenversicherungen eine Lebensversicherung, eine Unfallversicherung sowie eine Rentenversicherung.
Neben diesen freiwilligen Personenversicherungen gibt es auch noch gesetzliche Pflichtversicherungen zu welchen die Pflegeversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Kranken- und Rentenversicherung zählen. Letztere beide können jedoch freiwillig gewählt werden, wenn das monatliche Einkommen eine bestimmte Summe übersteigt.
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Eigenheim durch Bausparen sichern
Bausparen, als Solidargemeinschaft zwischen Sparern und Darlehensnehmern, erfreut sich in den letzten Jahren wieder zunehmender Beliebtheit. Keine andere Sparform hat schon so viele Menschen die Möglichkeit der “eigenen 4 Wände” eröffnet Bei uns in Deutschland hat das Bausparen eine sehr lange Tradition, die ersten Bausparkassen wurden jedoch in England gegründet.
In der Sparphase, das Bausparen setzt sich aus zwei Phasen zusammen, der Spar-und der Darlehensphase, hat der Sparer zwar nicht gerade umwerfende Zinschancen, jedoch durch Wohnungsbauprämie, vom Staat gewährt innerhalb gewisser Einkommensgrenzen und der Möglichkeit der Anlage vermögenswirksamer Leistungen, können sich die Renditen steuerbereinigt durchaus sehen lassen.
Der Aktien-Hype vor der Jahrtausendwende bescherte den Bausparkassen zwar einige schlechtere Umsatzjahre, viele Aktien geprellte sind allerdings, bedingt durch Lehmann-Pleite, Finanz-und Bankenkrise, sowie Turbulenzen an den Akteinmärkten, wieder reumütig in den Schoss der Bauspargemeinde zurückgekehrt.
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Die Autoversicherung gehört in Deutschland zu den Pflichtversicherungen, die jeder Halter eines Fahrzeuges abschließen muss. Dabei wird jedoch unterschieden zwischen einer Haftpflichtversicherung, einem Teil- oder Vollkaskoschutz. Die Kaskoversicherung ist auf freiwilliger Basis und sichert den Versicherten, neben der gesetzlichen Pauschalen Deckungssumme, gegen weitere Schäden am Fahrzeug ab.

Eine gute Autoversicherung, Quelle: PJHuang via Flickr
Eine Autoversicherung wird meist jährlich abgeschlossen und kann demnach auch jährlich gekündigt werden. Da hierbei große Preisunterschiede bestehen, ist es ratsam, einen jährlichen Versicherungsvergleich durchzuführen. Wichtig hierbei ist jedoch, den Sticktag 30.11. einzuhalten. Bis zu diesem Termin können Versicherungen gekündigt, und somit zum Jahresbeginn neu abgeschlossen werden.
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